Wie warst du, was du spieltest! Wie spieltest du, was du warst!


Friedrich Hollaender

 

Herrlich, aber gefährlich...!

BRETTL-DIVA präsentiert
liederliche Chansons der 20er Jahre

Unsterblich, zeitlos und wie aus dem Leben gegriffen –
die Chansons der 20er Jahre mischen so richtig auf!
Humoristisch, frech und natürlich auch frivol – so kommen die kleinen, aber so wirkungsvollen Capricen dieser „wilden“ Zeit daher.
Und es bleibt kein Auge trocken, wenn Andrea Rieche mit unerhört wandlungsfähigem Mezzosopran ihrer Zuhörerschaft lustig-lüstern zusingt:
Ich bin ein Vamp, In Büsum gibt‘s einen Keuschheitsverein oder Benjamin, ich hab‘ nichts anzuziehn!...

Musikalische Begleitung findet die mitreißende „Brettl-Diva“ bei Pianist Rainer Maria Klaas bzw. Michael Hönes und Akkordeonistin Andrea Knefelkamp-West.

Der BRETTL-DIVA-Abend eignet sich ebenfalls für Programmeinlagen bei größeren Firmenveranstaltungen und (privaten) Festen und kann daher auch in Ausschnitten gebucht werden. Zu PRESSESTIMMEN!

Das aktuelle Programm mit Demo-Videoclips:

Sally Lou - Heute Nacht oder nie - Das Lied von der Treue -
Ich kann dein grünes Seidenkleid nicht leiden - Die Herren Männer -
In einer kleinen Konditorei - Einmal kommt der Tag -
Nur nicht aus Liebe weinen - Ich wünsch' mir was!  - Der Blusenkauf - Sexappeal - In der Bar zum Krokodil

Pause

Mélodie perverse - Yes, Sir! - Die billige Annette -
Zieh' dich aus, Petronella! - In Büsum gibt's einen Keuschheitsverein
L'heure bleu - Benjamin, ich hab' nichts anzuzieh'n! -
Ich bin ein Vamp - Wenn die beste Freundin - Josef, ach Josef
(Änderungen vorbehalten)

Pressestimmen
BRETTL-DIVA in Werne am 27. Juni 2015
„Herrlich, aber gefährlich…!“ Das Motto des Abends mit Chansons aus den 20er Jahren hätte kaum besser gewählt werden können. Auf Einladung (…) von „Bücher Beckmann“ spulte Sängerin Andrea Rieche als „Brettl-Diva“ kongenial begleitet von Rainer Maria Klaas (Klavier) und Andrea Knefelkamp-West (Akkordeon) Schlag auf Schlag ein zweistündiges Programm bekannter und weniger bekannter Schlager, Chansons und Couplets ab. (…) Die Stimme der Mezzosopranistin Andrea Rieche ließ aufhorchen: wo nötig melodisch, frech und frivol bis hin zum Sprechgesang zog sie alle Register der Stimmungen und Stile. (…) Alles in allem eine vergnügliche Revue, (…) lebendig und amüsant vorgetragen von einem spiel- und singfreudigen Ensemble. Das Publikum im vollbesetzten Bürgersaal dankte es mit langanhaltendem Applaus.
- Westfälischer Anzeiger - 

„Man konnte schon in Jugendtagen mich mit dem Worte Tugend jagen“ - spätestens als Andrea Knefelkamp-West diesen Schüttelreim zitierte, war die „Marschroute“ des Abends klar: liederliche Chansons standen auf dem Programm der „Brettl-Diva“. (…) Die „Brettl-Diva“ alias Andrea Rieche ließ die 20er Jahre wieder lebendig werden: die Zeit zwischen den Weltkriegen, als die Menschen - zwischenzeitlich - einmal durchatmen konnten und sich nach Unterhaltung und einer Prise Sorglosigkeit sehnten. Das spiegelten die „liederlichen“, mal humorvollen, auch mal nachdenklichen und eben oft frivol-zweideutigen Chansons wider, mit denen die „Brettl-Diva“ die Besucher im ausverkauften Ratssaal begeisterte. (…)
Andrea Rieche gelang es, alle Register ihrer großartigen Mezzosopranstimme zu ziehen – von virtuoser Musikalität über frivol-frech bis zum Sprechgesang. Mit spürbarer Spielfreude steuerte das Ensemble dann auf einen der Höhepunkte zu. (…)
Der Abend war nicht allein der glänzend aufgelegten Andrea Rieche wegen rund – alle drei verstanden es, ihre Auftritte nicht einfach vorzutragen, sondern zu inszenieren. (…) Kurze Sätze, die von einem zum anderen Chanson überleiteten, ließen das komplette Programm zu einer Einheit werden. Ein begeisternder Revue-Abend. (…)
- Werne am Sonntag -

Stimmgewaltig, mal humorvoll, mal dramatisch präsentiert sich Andrea Rieche als eine klassische Diva. (…) Die ersten Gäste hielten es dabei nur wenige Minuten aus, bis sich bei ihnen ein Dauergrinsen einstellte. Vielen sprach die grüngekleidete Diva aus der Seele.
- Ruhrnachrichten -

BRETTL-DIVA in Herne am 28. August 2015
Als großen Auftritt vor vollbesetzten Stuhlreihen gestaltet
„Brettl-Diva“ Andrea Rieche ihr Gastspiel – die Opernsängerin ist
auf der Dortmunder Bühne zu Hause. In Herne ist sie als Chansonsängerin mit Kompositionen der 1920er- und 30er-Jahre zu hören. Eine Darstellerin mit großer Bühnenpräsenz: Sie spielt die Rollen, die ihr der Zeitgeist dieser Lieder abverlangt – in bodenlanger Robe und mit langen Handschuhen, mit großer Geste und geschultem Mezzosopran, der ohne Mikrofon-Verstärkung auskommt. Das Publikum ist abwechselnd amüsiert und hingerissen, unter manchem Stuhl wippt ein Fuß im Takt. (...)
Nahezu perfekt funktioniert das Zusammenspiel mit den Instrumentalisten Andrea Knefelkamp-West (Akkordeon) und Michael Hönes (Klavier); das Trio versteht sich prächtig.
- WAZ -


Andrea Rieche
wurde in Halberstadt geboren und studierte Schulmusik sowie Gesangspädagogik (Humboldt-Universität und Musikhochschule Hanns Eisler, beide Berlin). Mit der künstlerischen Reifeprüfung legte sie ein weiteres Examen an der Musikhochschule Münster ab. Von 1991 bis 1995 sang Andrea Rieche am Münsteraner Stadttheater, seit 1995 gehört sie dem Theater Dortmund an.
Zu ihren Partien zählen Hänsel und Mutter in Hänsel und Gretel,
2. Dame in der Zauberflöte oder Mrs. Quickly in Verdis Falstaff.
Darüber hinaus arbeitet Andrea Rieche als Stimmbildnerin und Leiterin von Gesangsworkshops.
Neben einer regen Konzerttätigkeit vor allem mit Barock-Repertoire und im kirchenmusikalischen Bereich tritt die vielseitige Mezzosopranistin in Soloprogrammen als Interpretin von Liedern, Songs und Chansons vorwiegend der 20er und 30er Jahre auf.


Rainer Maria Klaas
, als Konzertpianist in Essen und Hamburg ausgebildet, gilt als einer der vielseitigsten Interpreten der Klavier- und Kammermusik des 19., 20. und 21. Jahrhunderts. Konzerte und Meisterkurse führten ihn in viele Länder Europas, in die USA, nach Israel und Südkorea.
Viele Werke seines mehrere hundert Komponisten umfassenden Repertoires, das er in thematischen Klavierabenden und kammermusikalischen Portraitkonzerten vorstellt, sind auf CD oder in Rundfunkaufnahmen dokumentiert.
Klaas leitet seit 1975 die integral:musiken. Er initiierte in NRW den Jahrhundertrückblick MM::99 (50 Konzerte) und für RUHR.2010 den Zyklus Zeit::Reise.
Außerdem lehrt Rainer Maria Klaas an der Musikhochschule Düsseldorf.


Michael Hönes
erhielt seine Ausbildung an der Musikhochschule und der Universität in Köln. Er studierte dort Orchesterdirigieren, Schul- und Kirchenmusik, Germanistik und Geschichte. Meisterkurse in den Fächern Klavier, Orgel, Liedbegleitung und Improvisation ergänzten seine Ausbildung.
Zurzeit ist Michael Hönes als Dirigent und Pianist am Opernhaus Dortmund engagiert. Die dortige, 2008 eröffnete Junge Oper hat unter seiner musikalischen Leitung überregionales Ansehen gewonnen, so auch 2010 mit der Deutschen Erstaufführung der niederländischen Kammeroper Affe besiegt Knochengeist, die als gelungenes Beispiel für die Vermittlung von musikalischer Avantgarde an Kinder und Jugendliche hoch gelobt wurde.
Michael Hönes ist ebenso ein gefragter Liedbegleiter und Kammermusiker (u.a. Staatsoper Berlin, Festival Klangvokal Dortmund).
Neben seinem Theaterengagement ist Michael Hönes als Dozent an den Universitäten Bochum und Siegen tätig.


Andrea Knefelkamp-West
studierte Schulmusik, Klavier und Akkordeon an der Universität bzw. Musikhochschule Dortmund. Außerdem absolvierte sie ein Musikwissenschafts- und Germanistikstudium in Bochum. Als 1. Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ trat die gebürtige Hernerin in zahlreichen Konzerten inklusive Fernseh- und Rundfunkaufnahmen auf.
Nach 15 Jahren als Dozentin für Klavier und Akkordeon an den Musikschulen in Herne, Bochum und Düsseldorf ging Knefelkamp-West 2000 ans Theater Dortmund, wo sie in verschiedenen Funktionen in der Oper und im Konzertwesen tätig war. Zuletzt assistierte sie Generalmusikdirektor Jac van Steen als Referentin und Dramaturgin.