Jede künstlerische Leistung ist ein Sieg über die Trägheit.


Herbert von Karajan

Demo-Clips

Konzertausschnitte der BRETTL-DIVA
mit Andrea Rieche, Rainer Maria Klaas und Andrea Knefelkamp-West (Werne, 27.6.2015)

Die Herren Männer
Ich wünsch' mir was!
Sexappeal
L'heure bleu
Benjamin, ich hab' nichts anzuzieh'n!

Pressestimmen

...zu AKW, BRETTL-DIVA und TastenPoesie

AKW - Akkordeon.Klang.Wunder. in Werne am 25. Juni 2017

Die Begeisterung des Publikums steigerte sich mit der virtuosen Dramaturgie des Programms. (…)
Dem Applaus nach zu urteilen, hatte sie das Publikum spätestens (…) mit Edward Elgars „Vesper Voluntaries“ überzeugt.
Nach Variationen (…) über Paganinis Caprice in a-Moll schallten Bravo-Rufe durch die Kirche. Es folgte ein Wechsel moderner und traditioneller angelegter Kompositionen. (…)
Kaum war der letzte Ton (…) verklungen, erhoben sich Zuhörer spontan von den Kirchenbänken und applaudierten minutenlang.
Ihre Begeisterung galt der virtuosen Spielweise von Andrea Knefelkamp-West ebenso wie dem „Akkordeon.Klang.Wunder“.
Wie sie angekündigt hatte, malte das Akkordeon mit unterschiedlichen Klangfarben, die an eine Orgel erinnern. (…)
Die liedhaften Melodien interpretierte Knefelkamp-West betont und strukturiert, poetisch fließend, mit aufblühenden Klängen, tänzerischer Lebhaftigkeit und imposantem Forte. (…)
Schmidts Toccata Nr. 2 wühlte auf, mit heftigem Staccato und Akkorden, die Knefelkamp-West wie Ausrufezeichen setzte.
Über Tasten und Knöpfe fliegend, vollführten ihre Finger virtuose Läufe mit wilden Tonsprüngen. (…)
Auch bei den nachfolgenden Stücken arbeitete Andrea Knefelkamp-West immer wieder die sanglichen Qualitäten ihres Akkordeons heraus, ein Instrument, das bewegende Geschichten erzählen kann.
- Westfälischer Anzeiger, Anke Schwarze -

Die versierte Akkordeonistin Andrea Knefelkamp-West spielte „Unerhörtes - zeitlos anders!“ und führte charmant durch ihr abwechslungsreiches Programm. Wie der Titel vermuten lässt, brachte sie auf ihrem Instrument, das oft als Schifferklavier oder Quetschkommode in Unterhaltungsmusik-Schubladen gesteckt wird, Werke verschiedener Komponisten vom 17. Jahrhundert bis in die Neuzeit zu Gehör, die für andere Instrumente geschrieben wurden, (…) denen sie auf dem Akkordeon satte Töne entlockte.
- Iserlohner Kreisanzeiger -

BRETTL-DIVA  in Werne am 27. Juni 2015
„Herrlich, aber gefährlich…!“ Das Motto des Abends mit Chansons aus den 20er Jahren hätte kaum besser gewählt werden können. Auf Einladung (…) von „Bücher Beckmann“ spulte Sängerin Andrea Rieche als „Brettl-Diva“ kongenial begleitet von Rainer Maria Klaas (Klavier) und Andrea Knefelkamp-West (Akkordeon) Schlag auf Schlag ein zweistündiges Programm bekannter und weniger bekannter Schlager, Chansons und Couplets ab. (…) Die Stimme der Mezzosopranistin Andrea Rieche ließ aufhorchen: wo nötig melodisch, frech und frivol bis hin zum Sprechgesang zog sie alle Register der Stimmungen und Stile. (…) Alles in allem eine vergnügliche Revue, (…) lebendig und amüsant vorgetragen von einem spiel- und singfreudigen Ensemble. Das Publikum im vollbesetzten Bürgersaal dankte es mit langanhaltendem Applaus.
- Westfälischer Anzeiger

„Man konnte schon in Jugendtagen mich mit dem Worte Tugend jagen“ - spätestens als Andrea Knefelkamp-West diesen Schüttelreim zitierte, war die „Marschroute“ des Abends klar: liederliche Chansons standen auf dem Programm der „Brettl-Diva“. (…) Die „Brettl-Diva“ alias Andrea Rieche ließ die 20er Jahre wieder lebendig werden: die Zeit zwischen den Weltkriegen, als die Menschen - zwischenzeitlich - einmal durchatmen konnten und sich nach Unterhaltung und einer Prise Sorglosigkeit sehnten. Das spiegelten die „liederlichen“, mal humorvollen, auch mal nachdenklichen und eben oft frivol-zweideutigen Chansons wider, mit denen die „Brettl-Diva“ die Besucher im ausverkauften Ratssaal begeisterte. (…)
Andrea Rieche gelang es, alle Register ihrer großartigen Mezzosopranstimme zu ziehen – von virtuoser Musikalität über frivol-frech bis zum Sprechgesang. Mit spürbarer Spielfreude steuerte das Ensemble dann auf einen der Höhepunkte zu. (…)
Der Abend war nicht allein der glänzend aufgelegten Andrea Rieche wegen rund – alle drei verstanden es, ihre Auftritte nicht einfach vorzutragen, sondern zu inszenieren. (…) Kurze Sätze, die von einem zum anderen Chanson überleiteten, ließen das komplette Programm zu einer Einheit werden. Ein begeisternder Revue-Abend. (…)
- Werne am Sonntag -

Stimmgewaltig, mal humorvoll, mal dramatisch präsentiert sich Andrea Rieche als eine klassische Diva. (…) Die ersten Gäste hielten es dabei nur wenige Minuten aus, bis sich bei ihnen ein Dauergrinsen einstellte. Vielen sprach die grüngekleidete Diva aus der Seele.
- Ruhrnachrichten -

BRETTL-DIVA in Herne am 28. August 2015
Als großen Auftritt vor vollbesetzten Stuhlreihen gestaltet „Brettl-Diva“ Andrea Rieche ihr Gastspiel – die Opernsängerin ist auf der Dortmunder Bühne zu Hause. In Herne ist sie als Chansonsängerin mit Kompositionen der 1920er- und 30er-Jahre zu hören. Eine Darstellerin mit großer Bühnenpräsenz: Sie spielt die Rollen, die ihr der Zeitgeist dieser Lieder abverlangt – in bodenlanger Robe und mit langen Handschuhen, mit großer Geste und geschultem Mezzosopran, der ohne Mikrofon-Verstärkung auskommt. Das Publikum ist abwechselnd amüsiert und hingerissen, unter manchem Stuhl wippt ein Fuß im Takt. (...) Nahezu perfekt funktioniert das Zusammenspiel mit den Instrumentalisten Andrea Knefelkamp-West (Akkordeon) und Michael Hönes (Klavier); das Trio versteht sich prächtig.
- WAZ -

BRETTL-DIVA in Iserlohn-Letmathe am 16. März 2016
„Herrlich, aber gefährlich“ – einen besseren Titel hätte man für den Chanson-Abend im voll besetzten Gewölbekeller von Haus Letmathe nicht finden können. (...) 
Die Opern-Sängerin Andrea Rieche entfaltete in ihrer Rolle als „Brettl-Diva“ mit den frechen deutschen Liedern aus den 20er Jahren einen betörenden Charme und machte sich ungestüm an die Männer ran. (...)
Natürlich war das alles nur Show, aber was für eine! Das Publikum kam zeitweise aus dem Lachen nicht mehr heraus. Frauen, die frivole Lieder singen (...), müssen sich auch frivol benehmen – sonst fehlt es ihnen in ihrer Rolle an Glaubwürdigkeit. Bei Andrea Rieche fehlte da nichts. Hut ab vor der Brettl-Diva.
Mimik, Gestik, Tanz, Gesang – die Frau war zwei Stunden lang mit ihrem ganzen Körper voll im Einsatz (...).
Sehr wohl fühlte sie sich auch in der musikalischen Nähe ihrer Künstlerkollegin Andrea Knefelkamp-West, die sie wunderbar auf dem Akkordeon begleitete und gelegentlich ein kleines Gedicht oder einen Schüttelreim in die Chanson-Seligkeit einstreute. (...)
Die professionelle Sangeskunst von Andrea Rieche ist schon noch eine besondere Würdigung wert. Nicht alle Lieder waren frech und frivol, manche auch einfach nur lustig (...) oder von Melancholie angehaucht. Aber in allem, was die Diva sang, steckten Ausdruck, Kraft und Esprit.
Die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts mögen lange vorbei sein. Aber wenn die Richtigen wie damals „die ganze Welt durchtanzen“ und das „stürmische Lieben“ wieder lebendig werden lassen, kann es „herrlich gefährlich“ werden.
- Iserlohner Kreisanzeiger -

TastenPoesie im Dortmunder Konzerthaus am 14. April 2008
Sonette und Balladen haben die Komponisten auch ohne Worte in Töne gekleidet. Das 4. Kammerkonzert des Theaters bot im Konzerthaus eine interessante Gegenüberstellung von Lyrik in Musik und Literatur, die es in dieser Form in Dortmund noch nicht gegeben hat.
Pianist Rainer Maria Klaas und Dramaturgin Andrea Knefelkamp-West entführten in zarte romantische Traumwelten, in „Traumstädte“ (Texte von Peter Paul Althaus) und Fantasiewelten im Kinderzimmer (Debussys „Children’s Corner). (…) Vom „Zehenspitzen-Pizzicato“ erzählt Althaus in seinen „Traumstadt-Intermezzi“; eine schöne Korrespondenz fand das im Fingerspitzen-Pizzicato von Rainer Maria Klaas im Debussy-Werk. (…)
Aus dem Off sprach die Dramaturgin den „Sonnenuntergang“ von Hölderlin und Klaas horchte den verklingenden Tönen in der „Hölderlin-Sonate“ von Dieter Acker dazu passend nach.
Einen farbigen Klangzauber breitete er in Liszts „Petrarca-Sonett“ aus, und aus dem Mephisto-Walzer, einem virtuosen Hexentanz, auf den Tasten, ließ er wirkungsvoll auch die diabolisch schwere Technik lugen. Große pianistische Bravour forderte auch der berühmte Scarbo-Satz aus Ravels „Gaspard de la nuit“, (…). Ravels Tonmalerei, wie das murmelnde Lied der Undine und das Armesünderglöckchen in der Trauerballade, breitete Klaas davor mit viel Klangfantasie lyrisch aus.
- Ruhrnachrichten -

Brillant gestaltete Klaas das Werk [Liszts „Petrarca-Sonett“], poetisch an vielen Stellen, virtuos an anderen, (…). So zeugt auch der erste Mephisto-Walzer Liszts von technischer Versiertheit. Klaas lässt im wahrsten Sinne des Wortes den Teufel tanzen. (…)
Konzertdramaturgin Andrea Knefelkamp-West stellte den Klavierwerken ihre lyrischen Pendants gegenüber und schuf damit eine gleichsam zweite Ebene neben der musikalischen. Vor allem Claude Debussys „Children’s corner“ wird durch das große musikalische Traumstadt-Intermezzo, (…), zu einem impressionistisch-expressionistischen Gesamtkunstwerk.
Ein beeindruckendes Konzerterlebnis.
- Westfälischer Anzeiger -

TastenPoesie beim Kunst- und Kulturverein Olfen
am 21. Februar 2016

Das Publikum jedenfalls war begeistert. „Diese Mischung harmoniert wirklich ganz wunderbar", sagte ein Zuhörer.
- Ruhrnachrichten -