Musik spricht dort, wo Worte fehlen.


Hans Christian Andersen

Humperdinck tanzt mit Hänsel, Gretel und der Hexe

OHRENforum XIII – Sagenhafte Märchenopern!

Carl Maria von Weber        DER FREISCHÜTZ 1820
Gioachino Rossini              LA CENERENTOLA – Aschenputtel 1817
Antonín Dvorák                  RUSALKA 1900
Engelbert Humperdinck     HÄNSEL UND GRETEL 1893

Sagenhafte Märchenopern! Was haben Märchen und Opern gemeinsam? In beiden wird nicht nur gezaubert, sondern sie können auch verzaubern!
Fantastische Welten beider Genres hält dieses neue OHRENforum bereit: 1820 hat Carl Maria von Weber in Anlehnung an das Volksmärchen Der Freischütz die gleichnamige Oper komponiert – bis heute gilt sie als das Paradebeispiel der romantischen Volksoper.
Vom deutschen Wald geht es mit Gioachino Rossinis La Cenerentola nach Italien. Dort wird Aschenputtels Geschichte turbulent in typischer Belcanto-Manier des Jahres 1817 verhandelt.
Der Tscheche Antonín Dvořák führt seine Zuhörer im Jahre 1900 in die Gewässer der Nixe Rusalka. Sie gibt derjenigen Oper ihren Namen, die als Adaption eines Kunstmärchens von Hans Christian Andersen Motive der kleinen Meerjungfrau aufgreift.
DIE Märchenoper aller Märchenopern krönt die Reihe: Hänsel und Gretel; nach dem Grimmschen Volksmärchen ein musikalisches Glanzstück von Engelbert Humperdinck, das seit seiner Uraufführung 1893 in Wagnerscher Tradition nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene immer wieder in seinen Bann zieht.

• Eine allgemeine Erläuterung zu den Vorträgen des OHRENforums finden Sie unter dem Menüpunkt "OHRENforum - Die Oper lebt!"

Den Zugang zur Oper über die Musik vermittelt Andrea Knefelkamp-West, langjährige Dramaturgin am Theater Dortmund, wo sie u.a. Generalmusikdirektor Jac van Steen assistierte. In zahlreichen Konzert- und Operneinführungen konnte die Musikwissenschaftlerin und selber ausübende Musikerin dem Publikum musikalische Sachverhalte in lebendiger Weise veranschaulichen.
So bedankte sich Gabriele Kranemann, Teilnehmerin einer vergangenen Veranstaltung, mit den Worten:  
"Lebendig, unterhaltsam und pointiert - so vermittelte die Musikwissenschaftlerin Andrea Knefelkamp-West ihr Anliegen, Menschen die Welt der Oper zu eröffnen.
Besonders beeindruckten mich die vielen relevanten Klangbeispiele, von der Referentin auf dem Klavier vorgetragen, die sorgfältig ausgewählten Musikbeispiele und die gezeigten Fotos und Filmausschnitte.
Dies alles begleitet von hochinteressanten Vortrags- und Gesprächsmomenten. So wurden die Abende zu einem besonderen Erlebnis für alle.

Frau Knefelkamp-West zeigt, wie Oper geht, wie Geschichten durch Musik zur Darstellung gebracht werden und eröffnet dadurch nicht nur Opernfreunden, sondern allen Interessierten einen vergnüglichen und lehrreichen Zugang."