Liebe ist in Frankreich eine Komödie, in England eine Tragödie, in Italien eine Oper und in Deutschland ein Melodram.


Heinrich Heine

 

OHRENforum VI – L'amour et l'opéra!

 Faust 1859 - Charles Gounod 1818-1893

 Carmen 1875 - Georges Bizet 1838-1875

 Werther 1892 - Jules Massenet 1842-1912

 Hoffmanns Erzählungen 1881 - Jacques Offenbach 1819-1880 

4 Liebesgeschichten in 4 französischen Opern von 4 verschiedenen Komponisten – mit "L’amour et l‘opéra!" will das OHRENforum seinen Fokus zwar wie bisher auf ein Land richten, hier nun jedoch erstmals in den Handschriften unterschiedlicher Tonschöpfer.
Sowohl Charles Gounod als auch Jules Massenet haben sich mit den zwei berühmtesten Stoffen des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe auseinandergesetzt: Wie mögen wohl Liebesfreud und -leid in Faust bzw. Werther "en français" erklingen? Welche musikalischen Mittel hat Georges Bizet ergriffen, um aus Carmen eine der meistgespielten Opern der Welt zu formen?
Ob es sich nun um (vermeintliches) Liebesglück, um unerfüllte Liebe, um Eifersucht oder Sinnenlust handelt – all diese Gefühlsströme der Liebe bündeln sich schließlich, gerichtet auf die Frauengestalten, in Hoffmanns Erzählungen des Deutsch (!)-Franzosen Jacques Offenbach.
Reisen Sie im OHRENforum mit "L’amour et l‘opéra" ins Land der Liebe!

• Eine allgemeine Erläuterung zu den Seminaren des OHRENforums finden Sie unter dem Menüpunkt "OHRENforum - Die Oper lebt!"

Den Zugang zur Oper über die Musik vermittelt Andrea Knefelkamp-West, langjährige Dramaturgin am Theater Dortmund, wo sie u.a. Generalmusikdirektor Jac van Steen assistierte. In zahlreichen Konzert- und Operneinführungen konnte die Musikwissenschaftlerin und selber ausübende Musikerin dem Publikum musikalische Sachverhalte in lebendiger Weise veranschaulichen.
So bedankte sich Gabriele Kranemann, Teilnehmerin einer vergangenen Veranstaltung, mit den Worten:  
"Lebendig, unterhaltsam und pointiert - so vermittelte die Musikwissenschaftlerin Andrea Knefelkamp-West ihr Anliegen, Menschen die Welt der Oper zu eröffnen.
Besonders beeindruckten mich die vielen relevanten Klangbeispiele, von der Referentin auf dem Klavier vorgetragen, die sorgfältig ausgewählten Musikbeispiele und die gezeigten Fotos und Filmausschnitte.
Dies alles begleitet von hochinteressanten Vortrags- und Gesprächsmomenten. So wurden die Abende zu einem besonderen Erlebnis für alle.

Frau Knefelkamp-West zeigt, wie Oper geht, wie Geschichten durch Musik zur Darstellung gebracht werden und eröffnet dadurch nicht nur Opernfreunden, sondern allen Interessierten einen vergnüglichen und lehrreichen Zugang."