Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet!


Jesaja 66,13

Kuppelmosaik des Baptisteriums San Giovanni in Florenz

OHRENforum VII – Lux aeterna: Chormusik für die Ewigkeit!

Unsterbliche Musik für die Sterblichen steht mit vier der berühmtesten Requiem-Vertonungen im Mittelpunkt eines OHRENforums, in dem das Opernrepertoire erstmals um das Hören großer Chorwerke erweitert wird.
Von Mozart, Brahms, Verdi und Britten stammen die Totenmessen aus einem Zeitraum von über 150 Jahren, die mit tiefgründender Würde auf höchst unterschiedliche Weise der Verstorbenen gedenken.
Sei es das unvollendete Requiem Mozarts oder das auf Bibelstellen basierende Deutsche Requiem des Protestanten Brahms, sei es
Verdis italienische Messa da Requiem, eine der aufrüttelndsten Variante ihrer Art überhaupt, oder die unerhörte, britische Dimension des
War Requiems von Britten, mit dem er (nicht nur) den Opfern des
2. Weltkriegs ein mahnendes Denkmal gesetzt hat:
Es lohnt sich, die verschiedenen kompositorischen Mittel zu ergründen, mit denen diese vier Tonschöpfer musikalisch das ewige Licht,
die „lux aeterna“, entzündet haben – nicht zuletzt, um durch die Kraft der Klänge die Schmerzen der Trauer in Trost und inneren Frieden zu verwandeln.

• Eine allgemeine Erläuterung zu den Seminaren des OHRENforums finden Sie unter dem Menüpunkt "OHRENforum - Die Oper lebt!"

Den Zugang zur Musik in Oper und Konzert vermittelt Andrea Knefelkamp-West, langjährige Dramaturgin am Theater Dortmund, wo sie u.a. Generalmusikdirektor Jac van Steen assistierte. In zahlreichen Konzert- und Operneinführungen konnte die Musikwissenschaftlerin und selber ausübende Musikerin dem Publikum musikalische Sachverhalte in lebendiger Weise veranschaulichen.
So bedankte sich Gabriele Kranemann, Teilnehmerin einer vergangenen Veranstaltung, mit den Worten:  
"Lebendig, unterhaltsam und pointiert - so vermittelte die Musikwissenschaftlerin Andrea Knefelkamp-West ihr Anliegen, Menschen die Welt der Oper zu eröffnen.
Besonders beeindruckten mich die vielen relevanten Klangbeispiele, von der Referentin auf dem Klavier vorgetragen, die sorgfältig ausgewählten Musikbeispiele und die gezeigten Fotos und Filmausschnitte.
Dies alles begleitet von hochinteressanten Vortrags- und Gesprächsmomenten. So wurden die Abende zu einem besonderen Erlebnis für alle.

Frau Knefelkamp-West zeigt, wie Oper geht, wie Geschichten durch Musik zur Darstellung gebracht werden und eröffnet dadurch nicht nur Opernfreunden, sondern allen Interessierten einen vergnüglichen und lehrreichen Zugang."